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Vorne stehen

Neulich sitze ich als Teilnehmer in einem Seminar zum e-learning und da soll es sicher ganz besonders auf den Inhalt ankommen. Aber:

Ich möchte einen Dozenten dort stehen haben, der nicht nur etwas im Kopf hat, sondern mich auch gleichzeitig persönlich anspricht.

Hände in den Hosentaschen und sie dort auch nicht herauszubekommen, macht auf mich den Eindruck, dass der Dozent unsicher sei. Dies wird noch dadurch verstärkt, dass automatisch in solcher Position die Schultern nach vorn/unten gezogen werden.

Beim Zeigen an der Wand eine Hand in der Hosentasche zu belassen, macht auf mich den Eindruck, dass er mit seiner Hand nichts anzufangen wisse.

In solchen Situationen kann man als Dozent gut lernen, beide Hände für die Gestik zu benutzen. Das geht sicher nicht von allein, aber man kann sich bemühen, selbstständig daran zu denken und mit der Zeit wird es dann immer leichter. Es geht aber auch, indem man sich einen farbigen kleinen Zettel auf seinen Tisch legt, wo das Wort "Hände" draufsteht. Spätestens jetzt denkt man wieder an seine Gestik.

Was ich als Teilnehmer auch nicht so gerne bei einem Dozenten sehen mag, ist, dass er an seiner Zeigewand herumhüpft wie ein Kaspar. Um auch auf der oberen Wandhälfte etwas zu zeigen, sprang der Dozent nach oben - sehen konnte ich trotzdem nicht, was er zeigen wollte.

Es bietet sich hier ein Zeigestock an, der eigentlich in jeden Seminarraum hineingehört. Wenn das nicht der Fall sein sollte, kann man sich mit einem eigenen - ausziehbaren - Zeigestock behelfen.

Ich persönlich stehe dem Laserpointer nicht so skeptisch gegenüber, wie manch andere. Wenn ich mir genug Zeit mit dem Laserpointer lasse, also längere Zeit das zu Zeigende markiere und zudem nicht so eine zittrige Hand habe, bietet sich der Laserpointer auch aus größerer Entfernung an. Um den Laserpointer nicht so zittrig wirken zu lassen, kann man auf zweierlei Art vorgehen. Entweder man hat einen Laserpoint, der etwas schwerer ist und deshalb allein durch seine Masse das Zittern der Hand ausgleicht. Oder man führt den Arm ganz dicht an den eigenen Körper und stützt damit seine Hand - man schießt praktisch aus der Hüfte.

14.3.06 10:39

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