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Rechtschreibfehler

Die Bcuhstbaenrehenifloge in eneim Wrot ist eagl

Ncah enier nueen Sutide, die uetrn aerdnem von der Cmabirdge Uinertvisy dührruchgeft wrdoen sien slol, ist es eagl, in wlehcer Rehenifloge Bcuhstbaen in eneim Wrot sethen, Huaptschae, der esrte und ltzete Bcuhstbae snid an der rhcitgien Setlle. Die rsetclhien Bshcuteban kenönn ttoal druchenianedr sien, und man knan es tortzedm onhe Poreblme lseen, wiel das mneschilhce Gherin nhcit jdeen Bcuhstbaen enizlen leist, snodren das Wrot als gnazes. Mti dme Pähonemn bchesfätgein shci mherere Hhcochsluen, acuh die aerichmkianse Uivnäseritt in Ptstbigurh. Esrtmlas üebr das Tmeha gchseibren hat aebr breteis 1976 - und nun in der rgchitien Bruecihhsetnafoelngbe - Graham Rawlinson in sieern Dsiestraiton mit dem Tetil "The Significance of Letter Position in Word Recognition" an der egnlsicehn Uitneivrsy of Ntitongahm.

Irgendwie gibt einem das schon zu dneken!

Aber was denke ich dazu?

Wenn ich von meinen Studenten Seminararbeiten und Essays bekomme, dann will ich, dass diese orthografisch einwandfrei sind. Nicht, dass ich den Text nicht auch lesen könnte, wenn er so aussähe wie der obige Absatz.

Es geht um die äußere Form, vielleicht auch um den äußeren Eindruck: Wenn dieser schon nicht so gut ist, dann kann der Inhalt nicht besser sein. Gerade, wenn es um so einfache Dinge wie Orthografie ginge. Wenn jemand bei solch einfachen Dingen schon so sorglos ist - schlimmer noch: es dem Verfasser egal ist - dann wird der komplexere und schwierigere Inhalt wahrscheinlich ebenfalls sorglos behandelt sein. Da kann dann gar nichts gut Geschriebenes bei herauskommen.

Ein Trugschluss, natürlich!

Aber haben wir uns nicht alle schon einmal dabei erwischt, wie wir im Kopf zwei Stapel gemacht haben: "Sieht gut aus" - "Sieht nicht so gut aus". Wir bleiben dann beim Stapel der gutaussehenden Dinge und sind auch gleich wohler gestimmt, was die Benotung angeht.

Moral für die Lehre: selbst möglichst fehlerfrei mit seinen eigenen Skripten sein und dies auch von seinen Studenten verlangen.

Noch einen oben drauf gesetzt: Im Berufsalltag will der Chef ein schönes Layout, Fehlerfreiheit und dazu noch stimmige Formulierungen.

Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal - das geht nun wirklich nicht!

30.10.06 12:38

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