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e-learning

FDP Vidcast

Auf der Suche nach ständig neuem Unterrichtsmaterial bin ich nun endlich auch bei YouTube gelandet. Bisher dachte ich, dass dort hauptsächlich Spaßvideos hinterlegt sind, bestenfalls noch halbseidene *Reportagen* von Demonstrationen und Naturkatastrophen. Nun aber bin ich mit ein paar Suchbegriffen fündig geworden und landete auf dem Channel der FDP (ja, unserer gelben Partei): http://www.youtube.com/user/FDP

Augenblicklich (Mai 2008) sind dort etwa 100 Vidcasts hinterlegt, die sich mit parteipolitischen Inhalten auseinandersetzen. So habe ich einmal nach meinen wirtschaftspolitischen Themen gesucht und bin mehr als fündig geworden. Fricke (Haushaltsexperte) und Solms (Parteivize) nehmen offensichtlich regelmäßig eine Kurzdiskussion zu Wirtschaftsthemen als Vidcast auf. So haben sich die beiden in üblicherweise rund 5 Minuten schon über die Steuererhöhungen aus 2007 unterhalten, die IKB-Pleite kurz beleuchtet und die Finanzmarktkrise angerissen. Ich bin sicher, da kommt in den nächsten Monaten noch sehr viel mehr. Die beiden sitzen in ihrem Büro und werfen sich auf sehr verständliche Art und Weise ein paar Begriffe zu, die augenblicklich Gesprächsstoff in den Zeitungen sind. Dies bleibt leider nicht objektiv – wie sollte es auch von einer Partei anders erwartet werden – und ist gespickt mit Seitenhieben auf die Große Koalition.

Dies tut jedoch dem Unterhaltungswert keinen Abbruch und als Ergänzung oder Einstieg in meine Themenfelder, die ich im Präsenzunterricht ohnehin behandle, sind diese Vidcast allemal geeignet.

Es unterstützt mein didaktisches Konzept, indem es um e-learning (Vidcasts) erweitert und erhöht die Anzahl an Lehrformen – bringt damit mehr Abwechslung und ich kann mehr zwischen aktiven und passiven Lehrformen variieren und damit das Sandwich-Prinzip noch effizienter einsetzen. Zudem bringen diese Vidcasts alle Lernenden auf den gleichen Wissensstand … und weiterdenkend: ich kann schon Fragen zu den Vidcasts formulieren oder Diskussionen anregen, die dann im Forum weitergeführt werden.

In der Präsenzphase kann ich dadurch massiv Zeit sparen und ich liefere die ökonomischen Kausalitäten, die hinter den Schlagworten stehen – oft genug ist gerade hierfür die Zeit recht knapp, obwohl es fast das Wichtigste ist. Definitionen der Schlagwörter könnten schon vorher begleitend zum Vidcast geliefert werden. Es unterstützt somit die Selbstlernkompetenz der Lernenden, deren Disziplin und macht hoffentlich auch ein wenig Spaß, auch mal ein Video zu sehen. Kritisch sehe ich nur, dass nicht alle Lernenden auf YouTube Zugriff haben, weil sie keine Flatrate haben oder nur eine langsame Verbindung.

Auf jeden Fall bin ich begeistert und werde mal sehen, ob auch andere Parteien einen eigenen TV-Channel bei YouTube oder irgendwo anders haben.

2 Kommentare 12.5.08 14:15, kommentieren

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FinanzVidCast - Börse Frankfurt

Obwohl ich täglich den Newsletter der Börse Frankfurt bekomme, achte ich gar nicht so genau darauf, was dort alles angepriesen wird - die Informationsflut ist einfach zu hoch.

Da ich gerade jedoch sensibilisiert bin für Vidcasts, habe ich mir den einen Newsletter etwas genauer angesehen und finde dort Vorträge zur letzten Invest 2008 aus Stuttgart (Finanzmesse für private Kapitalanleger).

http://boerse-frankfurt.com/pip/dispatch/de/listcontent/private_investors/service/podcast.pip.html

Dort sind 20 Vorträge samt passender PowerPoint-Präsentation zum anschauen und download hinterlegt (PDF+MP3); rd. 7-20 MB Größe. 

Neben hochaktuellen Themen wie eine technische Analyse der Kapitalmärkte bezogen auf Mitte April 2008 (3 Monate später ist diese Analyse natürlich absolut nutzlos) sind aber auch grundsätzliche Vorträge gehalten worden. So gab es 2 Vorträge zu ETF's (Exchange Traded Funds) und zu einem Investment in BRIC-Ländern.

Diese VidCasts lassen sich ganz wunderbar in einem blended-learning-Konzept verwenden. Da sie bereits öffentlich sind, ist eine Verwendung im Lehrkontext ohne vorherige explizite Genehmigung möglich.

Ein Teilkonzept könnte so aussehen: die Schüler, Studenten oder Teilnehmer eine Weiterbildung erhalten über die Lernplattform oder - wenn der Link noch bestehen sollte - direkt den Link zugesandt mit der Aufforderung, sich den Vortrag anzuschauen und anzuhören. Gleichzeitig schicken Sie ein Aufgabenblatt mit, das didaktisch sinnvoll einige sehr kurze Aufgaben stellt, wie z.B. die Frage nach Definitionen und den Vor- und Nachteilen, möglichen Verwendungsformen etc. Die gelösten Aufgaben werden entweder über die Lernplattform wieder hochgeladen und von Ihnen mit einem Feedback versehen; oder die Teilnehmer bringen die Lösungen zur nächsten Präsenzveranstaltung mit und Sie sprechen darüber.

Insgesamt hat solch ein Konzept Vorteile:

(1) Man kommt mal vom stupiden lehrerzentrierten Unterrichtsstil weg. Sicher ist auch der Vortrag lehrerzentriert - aber es ist mal jemand anderes: Abwechslung tut gut.

(2) Solche professionellen Vorträge sind fast immer sehr gut visualisiert - ich selbst bräuchte für solche Slides eine Menge Zeit und das für einen lediglich 30 minütigen Kurzvortrag.

(3) Sie können Präsenz(lehr)zeit auslagern in das Selbststudium. Wenn Sie selbst den Vortrag so oder abgewandelt halten würden und Fragen zwischendurch zulassen, werden Sie sicher mehr als 30 Minuten brauchen. Damit bleibt in den Präsenzveranstaltungen mehr Zeit für anderen Lehrstoff.

(4) Jeder Teilnehmer kann für sich entscheiden, ob und wann er sich die Vorträge anschaut und die Aufgaben bearbeitet. In der Präsenzlehre sind alle gemeinsam auf die vereinbarte Zeit verhaftet und (ausnahmsweise) lustlose Teilnehmer stören womöglich durch ihr demonstratives Nichtstun.

(5) Die Aufgaben können so gestaltet werden, dass über den Vortrag hinweg auch das Internet zum Einsatz kommen kann und damit ein weiterer Medienwechsel stattfindet - dagegen ist fast nie etwas einzuwenden. Stellen Sie Fragen - und geben Sie entsprechende Hinweise auf Internet-Seiten -, die nicht direkt aus dem Vortrag hervorgehen und nur nach einer kleinen Suche gefunden werden können. Aber: nicht zu schwer machen, sonst entscheiden sich womöglich zu viele Teilnehmer dafür, es nicht zu tun.

Ich bin ganz begeistert von diesen Vorträgen und in Gedanken schon dabei, es in meine nächsten blended-learning-Konzepte einzubringen. Übrigens sind auch in den Powerpoint-TV-Folgen Tutorials eingebaut (siehe weitere Blog-Einträge). Diese können ja auch mit einem einfachen Video-Splitter herausgeschnitten und als Schulungsvideos bereitgestellt werden - für alle, die Powerpoint unterrichten.

Nun gibt es diese Investmenttage mehrere Male im Jahr und es wird eine willkommene Herausforderung sein, die entsprechenden Links im Internet zu finden. Die Börsenseiten scheinen ja schonmal ein guter Ansatz zu sein.

1 Kommentar 23.4.08 08:25, kommentieren

Diskussionsforen

Ein Diskussionsforum ist ein virtueller Platz zum Austausch von Gedanken und Erfahrungen, praktisch wie ein *schwarzes Brett*. Die Kommunikation findet dabei asynchron, das heißt nicht in Echtzeit, statt.

Diskussionsforen werden zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt:
1. Sie und Ihre Teilnehmer können unabhängig von Zeit und Ort miteinander kommunizieren,
2. Sie können Lehr- und Lernmaterialien bereit stellen,
3. alle Teilnehmer erhalten die geposteten Informationen und
4. die Beiträge sind für alle ersichtlich dokumentiert.

Wenn Sie Diskussionsforen in Ihrer Lehre einsetzen wollen, dann bedarf es einiger Vorbereitung:

Diskussionsforentool: Stellen Sie sicher, dass Sie für Ihre Arbeit ein übersichtliches und benutzerfreundliches Tool zur Verfügung haben. In den diversen Lernplattformen (moodle, Blackboard etc.) sind diese bereits integriert und leicht zu benutzen.

Themen: Starten Sie für jedes Grobthema ein neues Diskusionsforum (siehe unten).

Bekanntgabe: Informieren Sie Ihre Teilnehmer per email oder interner Nachricht, sobald Sie ein neues Diskussionforum eröffnen. Geben Sie auch bekannt, wozu Sie dieses Diskussionsforum eröffnet haben.

1. Beitrag: Erwarten Sie nicht, dass die Teilnehmer selbstständig mit einem Posting beginnen. Verfassen Sie in jedem Dorum den ersten Beitrag selbst.

Netiquette: Vereinbaren Sie mit Ihren Teilnehmern, welche Umgangsformen herrschen sollen. Netiquetten finden Sie einfach im Internet.

Erwartungen: Formulieren Sie Ihre Erwartungen an die Teilnehmer in einer Benutzeranweisung. Verweisen Sie auf die FAQs und auch darauf, wie lange es höchstens dauern sollte, bis ein Beitrag zu beantworten ist. Halten Sie Ihre Teilnehmer dazu an, mindestens 2x wöchentlich in den Foren zu arbeiten.


Welche Foren benötigen Sie in (fast) jedem Seminar?

Cafeteria: informeller Gedankenaustausch – stellen Sie sich eine Tasse Kaffee oder einen Tee neben Ihre Tastatur.

Organisatorisches: alle offiziellen Mitteilungen wie Erledigungs- oder Prüfungstermine, Klausurinhalte, Stundenausfall etc.

Fachthemen: Inhalte des Seminarfahrplanes.

FAQ: stets wiederkehrende Fragen, z.B. aus den früheren Seminaren.







1 Kommentar 31.10.06 20:39, kommentieren

Chatiquette

Auch im Chat gibt es Regeln, an die man sich halten sollte. Diese werden in der so genannten Chatiquette zusammengefasst. Sie ist damit Teil der Netiquettem die alle Regeln zum korrekten Umgang bzw. zur Kommunikation über das Internet beinhaltet.

Respekt: Halten Sie es wie im richtigen Leben, in dem Sie ja auch Respekt gegenüber anderen haben und dies auch zeigen. Wenn Sie Leuten höflich begegnen, erwidern die meisten diese Höflichkeit.

Abwarten: Beobachten Sie erst mal das Gespräch im Chatraum, den Sie neu betreten. Versuchen Sie die Stimmung der Leute zu erfassen und legen Sie erst dann richtig los. Im richtigen Leben platzt man ja schließlich auch nicht in eine Gesprächsrunde hinein und redet einfach drauf los.

Richtige Ansprache: Wenn Sie jemanden direkt ansprechen wollen, schreiben Sie zuerst ein „@“ und dann den Nickname und ein „:“ – danach einfach losschreiben. Dann ist dieser Beitrag direkt adressiert und Ihr Gesprächspartner weiß auch in einer größeren Runde, welche Nachricht für ihn ist.

Fragen: Wenn Sie Fragen haben, fragen Sie höflich. Falls Sie neu im Chat sind, schreiben Sie dies ruhig dazu. Erfahrene Chatter geben Ihnen sicherlich Rat, denn jeder hat Mal angefangen.

Betonungen: Fettschrift oder Großbuchstaben bedeuten im Chat schreien oder laut sprechen. Wenn Sie etwas betonen wollen, dann setzen Sie es einfach in „*“ (Sternchen).

Beleidigungen: Wenn jemand beleidigt oder provoziert, gehen Sie am besten nicht darauf ein. Dem Störer vergeht meist schnell die Lust, wenn er nichts erwidert bekommt. Sollte dies nichts nützen, verwenden Sie den Befehl /ignore. Damit kann man bis zu 10 User ignorieren.

Persönliche Daten: Geben Sie ihre Email, Telefonnummer oder andere persönliche Daten nicht voreilig weiter und schon gar nicht in einem öffentlichen Chat. Ziehen Sie sich dazu immer in einen Privatchat zurück oder nutzen – wenn vorhanden – die Möglichkeit einer Private Note (Private Message).

31.10.06 20:07, kommentieren

Wie erstelle ich gute Lernmaterialien? (V)

Was schon dran war:

Klare und einheitliche Struktur, motivierende Elemente, Lesbarkeit, Visualisieren, Fakten zum Nachschlagen

Was hier kommt: Lernkontrollen

Was noch kommt: --- Ende ---  

Lernkontrollen sind extrem wichtig, um einerseits die Redundanz und damit das Lernen zu fördern, andererseits, um als Lernender ein Feedback zu erhalten, wie viel vom Lernstoff schon im Kopf ist. Dazu bieten sich Testfragen und Aufgaben ideal an.

Multiple-Choice-Fragen: Wenn der Lernstoff gut in kleine Module geteilt ist, bieten sich am Ende eines Moduls Multiple-Choice-Fragen an. Diese verfestigen den Stoff besonders gut, wenn Phrasen aus dem Lernstoff unverändert oder nur leicht verändert als Antwortmöglichkeiten im Multiple-Choice wieder auftauchen. Vorsicht ist bei den Fragenformulierungen der MC geboten, denn zu schwer sollte es nicht sein, weil das MC mehr Redundanz als Lernkontrolle sein sollte. Finden sich in der Abschlussprüfunge keine MC-Fragen, so stoßen diese als „Zwischendurch“-Fragen oft auf Widerstand. Insofern sollten Sie betonen, dass es der Festigung des Wissens dient und weniger einer vorgezogenen Prüfungssituation.

Gute Erfahrungen habe ich mit selbstgebastelten farbigen Schildchen gemacht. Basteln Sie dazu die Antwortmöglichkeiten A-E auf 10x10 cm großen Kärtchen, kleben sie auf 30cm lange Stöckchen (alles im Bastelladen um die Ecke) und schon haben die Lernenden etwas zum Spielen. Das lockert die Stimmung zwischendurch auf und sie erfüllen ihren Zweck. Anhand der verschiedenen Farben können sofort und einfach die Lösungen erkannt werden. Abweichler werden sofort „entlarvt“ und wer sich unsicher ist, dockt seine Antwort ohnehin an der des Nachbarn an.

Richtig/Falsch-Fragen: Hiermit können einzelne Aussagesätze gefestigt werden. Insbesondere für definitionslastige Lehrtexte bietet sich diese Form an. Aber auch hier gilt wieder: nicht zu schwer, damit die Lernenden nicht resignieren. Meiner Erfahrung nach erfüllt es den Lernzweck schon, wenn in einer kleinen Tabelle nur 4 Fragen mit richtig oder falsch beantwortet werden sollen. Haben Sie die farbigen Schildchen noch, so ist grün=richtig und rot=falsch. Auch dies lockert ungemein auf.

Wiederholungsfragen: Auf einem A4-Blatt können ein paar Fragen des letzten Moduls aufbereitet sein in der Form, dass unter jeder Frage ein entsprechend großes Antwortfeld freigelassen wird. Idealerweise bieten sich Wiederholungsfragen zu Modulen an, die schon eine gewisse Zeit zurückliegen – während Multiple-Choice und Richt/Falsch-Fragen sofort im Anschluss eines Moduls gestellt werden können. In den Wiederholungsfragen kann alles verarbeitet werden, was Sie nicht über Multiple-Choice oder Richtig/Falsch abfragen wollen, also kausale Zusammenhänge, Aufzählungen oder Meinungen. Achten Sie bei den Fragestellungen auf die Taxonomie: Nennen und erklären als die beiden wichtigsten Fragestellungen reichen vollkommen aus. Die Größe des Antwortfeldes hilft den Lernenden zudem, den Umfang der Antwort in Etwa einschätzen zu können. Ich empfehle sogar eine zusätzliche Hilfe, indem Formulierungen gewählt werden wie: „Welches Ergebnis aus … in maximal 2 kurzen Sätzen“ oder „Erklären Sie in maximal 2 Sätzen …“. Bei der Formulierung „nennen“ stets die Anzahl der erwarteten Nennungen dazugeben.

Anhand des vorgefertigten Frageblattes kann der Dozent sehr schön sehen, welche Inhalte noch nicht gelernt wurden bzw. trotz Lernens noch nicht gefestigt sind. Da die Wiederholungsfragen ein wenig Zeit zum Beantworten benötigen, bemerkt der Lernende zudem, wie groß seine Wissenslücke ist und wie rasant sie größer wird, weil er womöglich „schon wieder“ nicht die Fragen beantworten kann.

Rechenaufgaben: Wenn eine Formel gelernt werden muss, bietet es sich an, Rechenaufgaben zu stellen, die immer und immer wieder die gleiche Formel abfragen – nur mit unterschiedlichen Zahlen. Variieren Sie die Eingangszahlen etwas, z.B. indem die für die Formel benötigten Zahlen erstmal errechnet werden müssen. Irgendwann sitzt die Formel so perfekt im Kopf – vom vielen Eintippen in den Taschenrechner – dass sie bis zur Prüfung sicher nicht mehr gelernt werden muss, weil sie sich praktisch ins Gehirn gebrannt hat. Dafür jedoch benötigt man viel Zeit, die nur in seltenen Fällen – insbesondere nicht in der Erwachsenenbildung – zur Verfügung steht. Prüfungsfragen: Den höchsten Lernerfolg haben alte Klausur- und Prüfungsfragen. In den seltensten Fällen wird man Lehrmaterial erstellen, das erstmalig genutzt wird und erstmalig mit einer Prüfung oder Klausur am Ende versehen wird. Selbst im dann nächsten Fall hat man schon alte Prüfungsfragen. Die Originalprüfungsfragen kann der Dozent selbstverständlich ein wenig abwandeln, z.B. aus didaktischen Gründen etwas mehr ausformulieren oder auch eine Teilfrage entfernen, weil man im Lehrstoff noch nicht soweit ist. Ich persönlich halte es auch für sehr empfehlenswert, die Prüfungsfragen mit Punkten bzw. Zeiten zu versehen. Dies fördert eine besondere Motivation bei den Lernenden, weil sie das Gefühl haben, in einer wirklichen Prüfung zu sitzen – natürlich ist es nicht einmal eine Simulation – aber es beruhigt die Lernenden.

Also nochmal zusammengefasst:

 

  • Bei jeder passenden Stelle im Lehrmaterial sollten Lernkontrollen implementiert werden,
  • Multiple-Choice bietet sich parallel zu Richtig/Falsch-Fragen an,
  • Wiederholungsfragen bieten sich parallel zu alten Prüfungsfragen an,
  • Rechenaufgaben bieten sich immer an, wenn Formeln gewusst werden müssen.

6.4.06 22:57, kommentieren