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Wie erstelle ich gute Lernmaterialien? (IV)

Was schon kam: saubere Struktur, motivierende Elemente, Lesbarkeit.

Was noch kommt: Lernkontrolle und Wiederholungen.

Visualisieren 

Eine Grafik sagt noch immer mehr als tausend Worte. Insofern gehören Grafiken, Diagramme, Bilder und Illustrationen einfach in jedes Lehrmaterial hinein.
Selbstverständlich kann man alles auch ohne eine Grafik beschreiben, aber so manches Mal ist eine verbale Beschreibung schwieriger als ein sauber erstelltes Ablaufdiagramm oder Organigramm. Zur Erstellung von Diagrammen und Grafiken eignet sich Powerpoint, besser geht es aber mit Spezialprogrammen wie Visio oder MindManager.


Beschreibung: Auf keinen Fall darf eine Beschreibung der Visualisierung fehlen. Eine sehr gute Grafik ist zwar selbsterklärend, aber das wird wohl in den allerwenigsten Fällen möglich sein. Es gibt immer noch etwas zur Grafik zu sagen.


Farben: Wenn Sie Grafiken selbst erstellen, empfehle ich, sich 3 grundsätzliche Farben herauszusuchen, die Sie immer wieder benutzen. Da Farben immer auch etwas bedeuten und Emotionen beim Lernenden wecken, sollten keine emotionsgeladenen Farben wie Knallrot oder Grasgrün gewählt werden. Wählen Sie neutrale Farben, die ins Pastell gehen. Benutzen Sie diese im gesamten Lernmaterial, um den Wiedererkennungswert zu erhöhen und zudem den Lernenden die Visualisierung zu vereinfachen. So könnte in einem Organigramm die erste Führungseben in einem Pastellblau, die zweite in einem sehr hellen Grün und die erklärende Ebene in einem Pastellgelb dargestellt werden.


Prozessdiagramme: Ablaufdiagramme bieten sich ideal an, wenn ein Prozess dargestellt wird. Die einzelnen, nacheinander oder gleichzeitig ablaufenden, Schritte sind so sehr schön zu visualisieren. Werden die einzelnen Schritte ergänzt um bspw. Informationen, Erklärungen oder Ergebnisse an bestimmten Teilschritten, so wird das Diagramm sehr schnell unübersichtlich. Da würde es sich anbieten, den gesamten Prozess wie ein Puzzle zu zerteilen und in kleineren Modulen darzustellen. Zu Beginn oder am Ende der „Bilderreihe“ könnte das Gesamtablaufbild in grober Form dargestellt werden. Aber über eines sollten Sie sich klar sein: das braucht sehr viel Zeit, hilft aber ungemein beim Lernen. Gleichzeitig hilft es dem Dozenten selbst, sich des Prozesses bewusst zu werden und evtl. auftretenden Fragen vorzubeugen, weil sich die Fragen bereits beim Erstellen der Grafik selbst gestellt haben.


Mindmap: Eine sehr schöne Darstellungform ist das Mindmapping. Anstatt Aufzählungen stichpunktartig oder in gruppierter Form untereinander ins Lehrmaterial zu stellen, bietet sich ein Mindmap ab. Dabei steht das Thema in der Mitte, die Aufzählungen kreisförmig drumherum. Das alles können Sie farbig unterlegen oder „Wölkchen“ um gemeinsame Punkte legen, sodass sich schnell eine sehr saubere Grafik ergibt. Zudem ist es eine willkommene Abwechslung zu den Spiegelstrichen im Lehrtext. Letztlich fällt es den Lernenden leichter, anhand einer Visualisierung zu lernen, weil damit ein weiterer Lernkanal angesprochen wird.


Zeitaufwand: Glücklicherweise gibt es eine Vielzahl möglicher Visualisierungsformen, sodass sich eine Beschäftigung damit durchaus lohnt, aber auch sehr zeitaufwändig ist. Deshalb würde ich gerade bei umfangreichen Lehrmaterialien sehr viel Zeit einplanen für die Erstellung von Grafiken. Leider zeigt sich, dass beim Unterrichten selbst diese Zeit nicht annähernd benötigt wird, um die Grafik zu erklären. Insofern: Ziel erreicht.

Nachschlagen

Jedes Lernmaterial sollte auch später noch zum Nachschlagen verwendet werden können. Dazu eigenen sich Module wie Glossar und Checklisten.


Glossar: Möglichst sollte sch immer ein Glossar dem reinen Lehrtext anschließen, in dem Fremdwörter, Kürzel oder Akronyme aus dem Text erklärt werden. Im Idealfall erläutern Sie das Wort im Text und bieten zusätzlich einen Link zum Glossar an. Dort sollte das Wort noch einmal, dann aber ausführlicher erklärt werden. Word hilft, eine alfabetische Reihenfolge zu erstellen und Erklärungen der meisten Wörter finden sich in der Wikipedia. Damit sollte es relativ einfach möglich sein, ein Glossar zu erstellen. Fraglich ist beim Glossar jeweils, wie viele Begriffe als Fachbegriffe oder Fremdwörter aufgenommen werden sollten. Dabei hilft es, sich über die Zielgruppe im Klaren zu sein. Wenn Sie einen Grundkurs halten, wird wohl jeder Begriff neu sein und im Glossar aufgenommen werden müssen. Sind die Lernenden schon fortgeschritten, z.B. Fachwirtlehrgänge nach einer entsprechenden Ausbildung oder Hauptstudiumsstudenten, so brauche nicht alle Begriffe im Glossar aufgeführt werden. Zudem kann bei jeder Neufassung des Lehrmaterials eine Ergänzung des Glosars vorgenommen werden.

Checklisten: Auch Checklisten bieten eine gute Grundlage, um Fakten zu festigen. Die Checklisten sollten möglichst genau eine Seite ausfüllen, auf der damit die wichtigsten Stationen abgearbeitet werden können; zudem sind sie leicht druckbar, sodass man sie im Arbeitsalltag bequem als Hilfsmittel verwenden kann. Vergessen Sie nicht, der Checkliste eine passende Überschrift zu verpassen, damit sie auch allein ohne Lehrmaterial stehen kann und wiedererkannt wird. Innerhalb der Checkliste bietet sich eine besonders klare Struktur an, insbesondere mit einer Spalte für „abgearbeitet“ (o.ä.).

31.3.06 11:01, kommentieren

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Wie erstelle ich gute Lernmaterialien? (III)

Was schon kam: saubere Struktur, motivierende Elemente.

Was noch kommt: Grafiken, Fakten zum Nachschlagen, Lernkontrolle und Wiederholungen.

Lesbarkeit

Um die Lesbarkeit des Textes zu garantieren, sollte man sich an ein paar einfache Regeln halten: kurze Sätze, einfache Sprache, Aufzählungen und kleine Absätze.

Kurze Sätze: Lange Schachtelsätze, bei denen Sie am Ende nicht mehr wissen, wie der Satz begonnen hat, sind nicht wirklich gut lesbar. Sie zeugen nur davon, dass der Autor einen komplexen Gedankengang in einen Satz packen kann. Für den Leser ist es eher eine Quälerei. Die großen Philosophen früherer Zeiten haben außerordentlich lange Sätze geschrieben, in denen es schwer war, und das war sicher nicht der einzige Grund, den Hauptsatz, unterteilt von, und das nicht nur, Relativ- und Konsekutivsätzen, in Nebensätzen derart zu verschleiern, dass, obgleich mit noch mehr Mühe, es schwer war, ihn bei einmaligem Durchlesen zu verstehen, geschweige denn, den Kern seines Zu-sagen-wollendem kenntlich zu machen. – Soviel zu langen Sätzen.

Es bietet sich an, neben kurzen Sätzen auch aktive und positive Sätze zu schreiben. Auch das mediale Passiv (man) und der Konjunktiv sowie Verneinungen und doppelte Verneinungen sollten vermieden werden.

Einfache Sprache: Fremdwörter sollten grundsätzlich gegen deutsche Begriffe ersetzt oder zumindest im Zusammenhang erklärt werden. Oft kommt es hingegen vor, dass Fachbegriffe gleichzeitig Fremdworte sind. Diese sind selbstverständlich unabdingbar für den Text, da sie üblicherweise in der Abschlussprüfung oder Klausur benutzt werden (müssen) und damit geradezu zur Pflicht für den Lehrtext werden. Es bietet sich dann ein kleines Glossar am Ende des Textes an, in dem die Fremdworte kurz erläutert werden.

Füllwörter sollten ebenfalls so wenig wie möglich benutzt werden, da sie den Text unnötig aufblähen. Eine nützliche Liste mit unnötigen Füllwörtern findet sich auf den Seiten der Fachhochschule Ulm (http://www.rz.fh-ulm.de/projects/onhelp/3_schrb3.htm#fuellw). Solche Füllwörter sind manchmal unvermeidbar, aber sie sollten grundsätzlich gestrichen werden. Oft kann man den Satz umformulieren, sodass das Füllwort automatisch entfällt und sich kein neues einschleicht.

Abkürzungen erst benutzen, wenn sie in ihrer ausgeschriebenen Form deutlich sichtbar eingeführt wurden und die Abkürzung in Klammern dahintergestellt wurde. In einem längeren Lehrtext sollte dieses lieber einmal öfter passieren als zu wenig. Ein Abkürzungsverzeichnis am Ende des Lehrtextes bietet sich bei der Benutzung sehr vieler Abkürzungen durchaus an.

Aufzählungen: Um einen Text zu strukturieren, bieten sich Überschriften und Absätze sehr gut an. Aufzählungen mit Stichpunkten bieten den Lernenden die Möglichkeit, die Schlüsselbegriffe (key facts) sofort zu erfassen und leicht im Text wiederzufinden. Stellen Sie den Aufzählungen einen key fact voran (so wie in meinen Texten hier), so kann der Lernende schnell die für ihn wichtigen Passagen wiederfinden hat das Gefühl, leichter lernen zu können.

30.3.06 17:41, kommentieren

Wie erstelle ich gute Lernmaterialien? (II)

Hier der 2. Teil zum Thema „Wie erstelle ich gute Lernmaterialien?“

Motivation 

Eine noch so gute Struktur und Logik nutzt nichts, wenn der Lernende nicht motiviert ist, sich das Material auch anzusehen (oder anzuhören). Deshalb ist es sehr wichtig, Neugierde zu wecken. Jedes Lernmodul sollte den Lernenden am Anfang schon aktivieren. Er sollte immer einen guten Grund bzw. einen Antrieb verspüren, die nun folgenden Texte aufmerksam zu bearbeiten. Dies ist natürlich stets sehr schwer zu erreichen, insbesondere in Kursen, in denen reines Wissen vermittelt wird, um z.B. eine Semesterklausur oder eine IHK-Abschlussprüfung zu bestehen. Trotzdem gibt es Möglichkeiten:

Alte Klausuraufgaben: Gerade wenn eine Klausur am Ende angesetzt ist, bietet sich zur Motivation eine alte Klausurfrage an – möglichst eine, die wenigstens ansatzweise schon mit dem Stoff in den Köpfen der Lernenden beantwortet werden kann.

Praxisbeispiele: Wenn möglichweise noch der „Wow – wollte ich immer schon mal wissen“-Effekt dazukommt, sind die Lernenden gut motiviert. Leider hält das – meiner Erfahrung nach – nicht allzulange an, also muss man gelegentlich auf laufende Motivationsstrategien zurückgreifen. Neben alten Klausurfagen habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, Praxisbeispiele zu wählen, z.B. man wäre auf einem Empfang und solle im Rahmen eines Smalltalks zu diesem oder jenem Thema Stellung nehmen. Dies bietet sich immer an, wenn keine Klausur oder Prüfung am Ende des Kurses angesetzt ist. Auch hier hilft der „Wow“-Effekt ganz gut. Daneben lassen sich weitere ähnliche Beispiele finden.

Erwartungen: Eine andere Möglichkeit, die Lerner für ein Thema zu interessieren, ist die Aufforderung zum Feedback. Lassen Sie die Lernenden Erwartungen äußern, was alles im Kurs drankommen solle, worauf besondere Schwerpunkte gelegt werden könne oder was vielleicht nicht behandelt zu werden bräuchte. Nicht vergessen, es sind Erwartungen – die müssen nicht unbedingt erfüllt werden. Wenn sich hingegen die Lernenden in ihren Erwartungen bestätigt fühlen, haben Sie als Dozent gewonnen, denn die Lernenden werden lange geistig bei Ihnen bleiben.

Multiple-Choice: Auch möglich ist es, Eingangsfragen zu formulieren oder ein paar schnelle Multiple-Choice-Aufgaben zu erstellen. Aber vorsicht: gute Multiple-Choice-Fragen dauern lange, bis sie erstellt sind. Also genug Zeit einplanen. Hier kann schon zu jedem Gliederungspunkt eine Frage gestellt werden. Wenn die Lernenden dies noch nicht beantworten können, so wissen sie trotzdem, was alles – in Etwa – an Inhalten behandelt werden wird. Möglich ist auch, Fragen zu stellen mit der Aufforderung, die Lösungen einzusenden. Das geht in der heutigen Zeit mittels email recht schnell. Idealerweise läuft der Kurs ohnehin über ein Lernmanagementsystem, dann kann eine Word-Datei mit Fragen mühelos bereitgestellt und mit Lösungen auch wieder hochgeladen werden.

Lösungen einsenden: Besonders wirksam ist diese Art der Motivation, wenn das Lernmaterial erst nach Einsendung/Upload dieser Aufgabe(n) oder nach Formulierung der Fragen freigegeben wird. Hier muss man allerdings vorsichtig sein. Wird die Schwelle für eigene Aktionen zu hoch angesetzt, läuft man Gefahr, dass die Lernenden den Kurs vorzeitig abbrechen oder zumindest geistig aussteigen. Beispielsweise kann die Motivation dadurch erfolgen, dass ein paar einfache Eingangsfragen gestellt und/oder Erwartungen abgefragt werden mit dem Hinweis, dass das erste (zweite) Lernmodul nach der Lösungseinsendung Retour geschickt wird.

Um im laufenden Kurs nicht ständig Lösung einsenden zu müssen, sind andere Motivationsstrategien ratsam. Eine ist beispielsweise, laufendes Feedback einzufordern und es in die nächsten Lernmodule einzuarbeiten – mit entsprechenden Hinweisen.

Lernstoff lebt: Damit gibt man den Lernenden das Gefühl, dass der Lernstoff "lebt". Anregungen, Feedback und Kritik sollten möglichst innerhalb von ein bis zwei Tagen im Lernstoff umgesetzt werden. Sicher ist das meistens nicht möglich, weil das Material bereits steht oder schon im Druck ist oder man nicht genug Zeit zur Einarbeitung hat. Dann hilft die Bemerkung, dass für die nächste Version das Feedback berücksichtigt wird und für die weiteren Lektionen, die noch nicht in Druck sind, entsprechende (abstrakte) Änderungen eingearbeitet werden. Im Idealfall passen Sie den Lernstoff solange an, bis Sie keine Rückmeldungen mehr über Unklarheiten oder Verständnisfragen von Ihren Lernenden erhalten. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das niemals der Fall sein wird.

Diese Anfangsmotivation ist ungemein wichtig, sollen doch die Lernenden nicht schon zu Beginn geistig aussteigen. Die laufende Motivation hilft dabei, das Lernmaterial konsequent zu optimieren. Es kommt zu einer Win-Win-Situation: sowohl die Lernenden als auch der Dozent profitieren davon.

 

23.3.06 21:53, kommentieren

Wie erstelle ich gute Lernmaterialien? (I)

Jeder Dozent wird immer und immer wieder Lehr-/ Lernmaterialien erstellen müssen. Die erste Frage dabei ist immer: komplettes Skript ja oder nein?

Wenn der Dozent dann noch den Anspruch hat, sehr gute Lernmaterialien verfassen zu wollen, wird spätestens jetzt viel Wissen um Lern- und Arbeitstechniken, Lehr- und Lernmethoden und sehr viel Zeit benötigt.

Um gute Lernmaterialien erstellen zu können, kann man sich an einigen Stichworten orientieren:

Kommt hier:

·         Saubere Struktur

Kommt später... 

·         Motivierende Elemente
·         Lesbarkeit
·         Visualisieren
·         Komprimierte Fakten zum Nachschlagen
·         Lernkontrollen
·         Wichtiges wiederholen.

Saubere Struktur
 
Patchwork: Das Lernmaterial sollte nicht aussehen wie eine Patchwork-Decke. Gelegentlich arbeitet man nicht allein an seinen Lernmaterialien, sondern bedient sich Formulierungen aus Büchern, dem Internet oder (aber nicht nett) fremder Lehrmaterialien. Um das Material nicht wie Patchwork wirken zu lassen, bedient man sich des eigenen Sprachstils und hält daran konsequent fest, d.h. fremde Formulierungen im eigenen Stil neu verfassen .

Inhaltsverzeichnis/Gliederung: Die Lernenden sollten zu Beginn der Lehrveranstaltung einen kompletten Überblick über das Material erhalten – wie tief dieser Überblick schon in die Materie einsteigt, liegt im Ermessen der zur Verfügung stehenden Zeit. Ich persönlich bin eher für eine Grobgliederung mit ein paar kurzen verbalen Erläuterungen.

Absätze: Zur Strukturierung sind Absätze ideal geeignet. Am besten man benutzt sie reichlich, sodass die einzelnen Absätze kurz sind. Ein Absatz, der sich über eine halbe Seite hinzieht, bietet dem Auge kaum Anhaltspunkte. Die Regel dazu lautet (grundätzlich): jeder Gedankengang in einem eigenen Absatz.

Eye-Catcher: Man sollte an wichtigen Stellen, bspw. bei Ergebnis- oder Merksätzen, kleine Grafiken einfügen (z.B. einen Kopf, in den etwas eingetrichtert wird). Auch in einer Pro- und Contra-Liste bieten sich Grafiken an, z.B. einen Blitz für Contra-Argumente.
Die Funktion dieser Eye-Catcher ist es, dem Auge verschiedene Fixpunkte anzubieten. So können bestimmte Textpassagen schneller wiedergefunden werden, da das menschliche Gehirn sich besonders gut an Bilder erinnern kann, wenn es darum geht, bestimmte Orte wiederzufinden. Nachteil daran ist, dass evtl. nur die Textpassagen gelesen/wiederholt werden, die mit Eye-Catchern belegt wurden – immerhin scheint alles andere ja unwichtig zu sein, andernfalls hätte es auch einen Eye-Catcher. Aber dann sähe der Text ja recht überladen aus.

1 Kommentar 20.3.06 09:03, kommentieren